NAZIAUFMARSCH

MaTertial

Kopiervorlagen:
Poster (A4): JPG | PDF (Fürs Plakatieren A4 auf A3-Format vergrößern.)

Flyervorlage (A4, Zwei Flyer auf A5): JPG | PDF

Was planen die Nazis am 3. Oktober 2018?

Auftaktkundgebung der Nazis
– 14.00 Uhr, Hauptbahnhof (Europaplatz, Seite Richtung Moabit)
– Rund eine Stunde Auftaktkundgebung
– 15.00 Uhr: Aufmarschbeginn

Die Route der Nazis (Stand 01.10.2018)
– Europaplatz (HBF), Invalidenstraße, Ackerstraße, Torstraße, Novalisstraße, Tieckstraße, Chauseestraße, Invalidenstraße, Europaplatz (HBF) | >> Karte hier ansehen

Zweitanmeldung der Nazis (Stand: 02.10.2018)
– Alexanderplatz (17.30 Uhr), Karl Marx Allee, Warschauer Straße, S-Bhf. Warschauer Starße
> Hierbei handelt es sich wohl um eine ersatzroute, wenn sie in Berlin ihr Aufmarsch gestoppt werden sollte. | >> Karte hier ansehen

Das Regierungsviertel, der Alexanderplatz und Großteile der Strecke „Unter den Linden“ sind wegen dem „Einheitsfest“ gesperrt. Den Nazis bleibt darum nur eine Route durch den belebten Teil von Mitte.

Infos zum Aufmarsch

Infoveranstaltung
Route, letzte Infos, Vernetzungsmöglichkeit

Mo. 01. Oktober 2018 / 20 Uhr / Veteranenstraße 21, 10119 Berlin

Es wird am 3. Oktober keine zentralisierte Infostruktur geben.
Infos findet ihr auf Twitter unter den Hashtags: #b0310 und #nowfd

Gegenprotest

Wir fordern alle Gegner*innen des Naziaufmarsches dazu auf ihren Protest auf der Route und direkt neben dem Aufmarsch offen zu zeigen. Die Nazis sollen während ihres Aufmarsches keine Ruhe haben. Seid mobil!

Es wird verschiedene Kundgebungen geben. Wir empfehlen die Kundgebungen als Anlaufpunkt, für den Fall dass die Polizei euch wegschickt oder großräumige Platzverweise erteilt. Somit habt ihr zumindestens formal die Möglichkeit euch dort legal aufzuhalten.

Kundgebungen
14.00 Uhr (Friedrichstraße/Johannisstraße @ Friedrichstadt-Palast)
Org: Anwohnerini. Wird eventuell auch noch mal verlegt

Redner_innen:
Anwohnerinitiative für Zivilcourage – Gegen Rechts, Laura Pinnig (DGB Kreisverband Mitte), Manfred Nowak (AWO Berlin-Mitte), Matthias Motter (Evangelische Kirchengemeinde am Weinberg), Raphael Hillebrandt (Die Urbane)

Kultur- und Musikprogramm:
Imran Ayata (musikalische Moderation), Ben Becker liest Paul Celan – Die Todesfuge, Bobo in the White Wooden Houses (SOLO) im Duett mit Flora Camille, Bert´z Rache, Gigo Flow (HipHop), Auge.blau

Von der Anwohnerinitiative für Zivilcourage -Gegen Rechts. und Berlin gegen Nazis gibt es einen ständig aktuallisierten Beitrag. >>> hier nachlesen.

Einschätzung

Einschätzung zum »Merkel muss weg«-Aufmarsch am 3. Oktober in Berlin
(Beitrag von „Deutschland ist Brandstifter!“, 26.10.2018)
weiterlesen >>>

Feindbild Merkel
Zentrale Klammer einer völkischen Protestbewegung
(Aritikel aus dem Antifaschistischen Info Blatt:, Nr. 113 / 4.2016)
weiterlesen >>>

Serienaufmärsche im Berliner Zentrum
Das rechte Bündnis „Wir für Deutschland“ mobilisiert am 3. Oktober zu einem Aufmarsch unter dem Motto „Tag der Patrioten“. Mit der Wahl dieses Slogans wollen sie klarstellen, dass sie die eigentlichen Interessenvertreter*innen des „deutschen Volkes“ seine. „Wir für Deutschland“ war maßgeblich verantwortlich für die Organisation der „Merkel muß weg“-Aufmärsche, die in er Vergangenheit bis zu 6.000 Rassist*innen als Teilnehmer*innen für sich verbuchen konnten. Der Anfang dieser Aufmarschserie geht auf den 3. Oktober 2015 zurück. Hier startete Enrico Stubbe, der Mitgebründer von „Wir für Deutschland“ erstmals mit einem 300-Personen starken Aufmarsch am „Tag der Deutschen Einheit“, der ohne größere Störungen durchs Regierungsvierel und unter den Linden entlang ziehen konnte. Die Dynamik der Aufmärsche konnte durch Ermüdung der Teilnehmer*innen und einzelne Blockaden abgedämpft werden. Einer der letzten Aufmärsche umfasste ca. 500 bis 700 Nazis. „Wir für Deutschland“ reist aktuell durch die Republik und bewarb u.a. bei den Naziaufläufen in Chemnitz und Köthen ihren Aufmarsch am 3. Oktober in Berlin. Es ist schwer einzuschätzen wie viele Nazis durch die aktuellen Dynamiken im rechten Spektrum nach Berlin mobilisiert werden können. Eine Teilnehmer*innenzahl über 500 Nazis ist jedoch  realistisch. Weniger Nazis sind jedenfalls für den Gegenprotest von Vorteil.